Wann liegen AGB vor?
Sobald Du Bedingungen für eine Vielzahl von Verträgen vorformulierst und der anderen Seite stellst, sind es AGB (§ 305 BGB), egal ob sie »AGB«, »Teilnahmebedingungen« oder »Vertragsbedingungen« heißen. Schon die dreimalige Verwendung kann reichen.
Wann gelten sie?
AGB werden nur Vertragsbestandteil, wenn Du vor Vertragsschluss ausdrücklich auf sie hinweist und die andere Seite sie zumutbar zur Kenntnis nehmen kann. Im Onlineshop heißt das: Link im Bestellprozess, nicht nur im Footer.
Was AGB nicht dürfen
Klauseln, die die andere Seite unangemessen benachteiligen, sind unwirksam (§ 307 BGB). Gegenüber Verbrauchern sind die Regeln besonders streng, etwa bei Haftungsausschlüssen, Vertragsstrafen, automatischen Verlängerungen oder überraschenden Pauschalen. Eine unwirksame Klausel wird nicht auf ein zulässiges Maß reduziert, sie fällt einfach weg. Dann gilt das Gesetz.
Für Kreative und Veranstalter
- Leistungsumfang und Korrekturschleifen.
- Nutzungsrechte an den Ergebnissen.
- Zahlungsbedingungen und Stornoregeln.
- Haftung im zulässigen Rahmen.
Kopierte AGB passen fast nie zum eigenen Angebot und können sogar abgemahnt werden.
Oktober 2026 · Allgemeine Information, keine Rechtsberatung im Einzelfall.
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- 🏛 als NächstesZulassungdurch die Kammer
- 🎯 am ZielMeine Kanzleidas Ziel
Noch kein Anwalt. Aber auf dem besten Weg.
Wenn Prüfer und Kammer mitspielen, gründe ich eine Kanzlei für die Kultur- und Kreativwirtschaft. Soll ich Dir Bescheid sagen?