Was ist eine Datenpanne?
Jede Verletzung der Sicherheit, die zur Vernichtung, zum Verlust, zur Veränderung oder zur unbefugten Offenlegung personenbezogener Daten führt. Typisch in der Kulturbranche: Mitgliederliste im offenen Verteiler, verlorener USB-Stick mit Bewerbungen, gehackter Ticketshop, Phishing beim Vereinspostfach.
Die Pflichten
- Meldung an die Aufsichtsbehörde (Art. 33 DSGVO): Innerhalb von 72 Stunden ab Kenntnis, es sei denn, die Panne führt voraussichtlich nicht zu einem Risiko für die Betroffenen. Die Meldung kann in Schritten erfolgen, wenn noch nicht alles bekannt ist.
- Benachrichtigung der Betroffenen (Art. 34 DSGVO): Wenn ein hohes Risiko besteht, etwa bei Bankdaten, Gesundheitsdaten oder Passwörtern, unverzüglich und in klarer Sprache.
- Dokumentation: Jede Panne ist intern zu dokumentieren, auch wenn sie nicht meldepflichtig ist.
Die ersten Schritte
- Leck stoppen: Passwörter ändern, Zugänge sperren, Mail zurückrufen.
- Umfang klären: Welche Daten, wie viele Personen, welches Risiko?
- Melden und dokumentieren.
- Betroffene informieren, wenn nötig, mit konkreten Tipps zum Selbstschutz.
Folgen
Verspätete oder unterlassene Meldungen können Bußgelder nach sich ziehen. Betroffene können Schadensersatz verlangen. Eine schnelle, transparente Reaktion wirkt sich bei beidem positiv aus.
Vorbereitet sein
Ein Pannen-Plan mit Zuständigkeiten, Kontaktdaten und Vorlagen spart in der Stresssituation wertvolle Stunden.
Oktober 2026 · Allgemeine Information, keine Rechtsberatung im Einzelfall.
Tim als Anwalt · 🔒 Datenschutzrecht
Wer speichert, der haftet.
Wenn es ernst wird: Erstberatung, Gutachten und Vertretung in der Kultur- und Kreativwirtschaft.
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Mein Weg
- ✅ erledigtErstes Examengeschafft
- ⏳ geradeZweites ExamenKlausuren geschrieben
- 🏛 als NächstesZulassungdurch die Kammer
- 🎯 am ZielMeine Kanzleidas Ziel
Noch kein Anwalt. Aber auf dem besten Weg.
Wenn Prüfer und Kammer mitspielen, gründe ich eine Kanzlei für die Kultur- und Kreativwirtschaft. Soll ich Dir Bescheid sagen?