🔤 Glossar🤖 KI-Kompass⏱ 1 Min. Lesezeit

Was die KI-Verordnung verlangt

  • Anbieter von Systemen, die Bilder, Audio, Video oder Text erzeugen, müssen dafür sorgen, dass die Ausgaben maschinenlesbar als KI-generiert markiert sind.
  • Betreiber, die Deepfakes erzeugen, also realistisch wirkende Darstellungen echter Personen, Orte oder Ereignisse, müssen offenlegen, dass der Inhalt künstlich erzeugt oder manipuliert ist. Bei offensichtlich künstlerischen, satirischen oder fiktionalen Werken genügt ein Hinweis, der die Darstellung nicht beeinträchtigt.
  • KI-generierte Texte, die veröffentlicht werden, um die Öffentlichkeit über Angelegenheiten von öffentlichem Interesse zu informieren, müssen gekennzeichnet werden, es sei denn, sie wurden redaktionell geprüft und jemand trägt die redaktionelle Verantwortung.

Die Transparenzpflichten gelten nach dem ursprünglichen Zeitplan ab August 2026. Mögliche Verschiebungen durch die EU sollten aktuell geprüft werden.

Weitere Kennzeichnungspflichten

  • Plattformregeln: Instagram, TikTok und YouTube verlangen eigene Labels für realistische KI-Inhalte.
  • Wettbewerbsrecht: Wer mit KI-Bildern wirbt, darf nicht über Eigenschaften eines Produkts täuschen.
  • Persönlichkeitsrecht: KI-Darstellungen echter Personen können auch mit Kennzeichnung rechtswidrig sein.

Praxistipp

Eine einfache Kennzeichnungs-Matrix im Team legt fest, welche Inhalte wie gekennzeichnet werden. Das spart Diskussionen im Einzelfall.

Oktober 2026 · Allgemeine Information, keine Rechtsberatung im Einzelfall.

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