Was verlangt das Gesetz?
Art. 4 der KI-Verordnung verpflichtet Anbieter und Betreiber von KI-Systemen, Maßnahmen zu ergreifen, damit ihr Personal und andere Personen, die in ihrem Auftrag mit KI arbeiten, über ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz verfügen. Berücksichtigt werden Vorwissen, Einsatzkontext und die betroffenen Personen.
Was heißt das konkret?
- Wissen, wie die eingesetzten Tools funktionieren und wo ihre Grenzen liegen.
- Risiken kennen: Halluzinationen, Urheberrecht, Datenschutz, Geheimhaltung.
- Wissen, was eingegeben werden darf und was nicht.
- Wissen, wann Ergebnisse geprüft oder gekennzeichnet werden müssen.
Wie man das nachweist
Eine bestimmte Form schreibt das Gesetz nicht vor. Sinnvoll sind Schulungen, eine interne KI-Richtlinie und eine Dokumentation, wer wann was gelernt hat. So kannst Du im Zweifel belegen, dass Du Deine Pflicht ernst genommen hast.
Auch für Kleine?
Ja. Die Pflicht gilt unabhängig von der Größe, der Aufwand richtet sich aber nach dem Einsatz. Ein Verein, der ChatGPT für Pressetexte nutzt, braucht kein Schulungsprogramm, aber klare Regeln und eine kurze Einweisung.
Oktober 2026 · Allgemeine Information, keine Rechtsberatung im Einzelfall.
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Mein Weg
- ✅ erledigtErstes Examengeschafft
- ⏳ geradeZweites ExamenKlausuren geschrieben
- 🏛 als NächstesZulassungdurch die Kammer
- 🎯 am ZielMeine Kanzleidas Ziel
Noch kein Anwalt. Aber auf dem besten Weg.
Wenn Prüfer und Kammer mitspielen, gründe ich eine Kanzlei für die Kultur- und Kreativwirtschaft. Soll ich Dir Bescheid sagen?