Was ist der AI Act?
Die Verordnung (EU) 2024/1689 ist das erste umfassende KI-Gesetz der Welt. Sie gilt unmittelbar in allen EU-Staaten und wird schrittweise anwendbar. Sie unterscheidet zwischen Anbietern, die KI-Systeme entwickeln oder unter eigenem Namen anbieten, und Betreibern, die sie beruflich einsetzen.
Der risikobasierte Ansatz
- Verbotene Praktiken: etwa manipulative Systeme oder Social Scoring. Gelten seit Februar 2025.
- Hochrisiko-Systeme: etwa in Personalauswahl oder Bildung. Strenge Pflichten.
- Begrenztes Risiko: Transparenzpflichten, etwa bei Chatbots und KI-generierten Inhalten.
- Minimales Risiko: die meisten Anwendungen, keine besonderen Pflichten.
Was Kreative und Kulturbetriebe betrifft
- KI-Kompetenz: Wer KI beruflich einsetzt, muss dafür sorgen, dass die Beteiligten ausreichend geschult sind. Gilt seit Februar 2025.
- Transparenz: Deepfakes und bestimmte KI-generierte Texte müssen gekennzeichnet werden. Die Pflichten gelten nach dem ursprünglichen Zeitplan ab August 2026. Ob und wie die EU Fristen verschiebt, sollte aktuell geprüft werden.
Was die Verordnung nicht regelt
Urheberrecht, Datenschutz und Haftung bleiben in ihren eigenen Gesetzen geregelt. Wer KI nutzt, muss also mehrere Regelwerke im Blick haben.
Oktober 2026 · Allgemeine Information, keine Rechtsberatung im Einzelfall.
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Mein Weg
- ✅ erledigtErstes Examengeschafft
- ⏳ geradeZweites ExamenKlausuren geschrieben
- 🏛 als NächstesZulassungdurch die Kammer
- 🎯 am ZielMeine Kanzleidas Ziel
Noch kein Anwalt. Aber auf dem besten Weg.
Wenn Prüfer und Kammer mitspielen, gründe ich eine Kanzlei für die Kultur- und Kreativwirtschaft. Soll ich Dir Bescheid sagen?