Das Recht auf Löschung
Nach Art. 17 DSGVO müssen personenbezogene Daten gelöscht werden, wenn zum Beispiel:
- sie für den ursprünglichen Zweck nicht mehr nötig sind,
- Du Deine Einwilligung widerrufst und es keine andere Rechtsgrundlage gibt,
- Du der Verarbeitung widersprichst, etwa bei Direktwerbung,
- sie unrechtmäßig verarbeitet wurden.
Ausnahmen gelten vor allem bei gesetzlichen Aufbewahrungspflichten, etwa für Rechnungen, und für die Durchsetzung von Rechtsansprüchen. Dann werden die Daten gesperrt statt gelöscht.
Der Widerspruch
Gegen Direktwerbung kannst Du jederzeit und ohne Begründung widersprechen (Art. 21 DSGVO). Bei Verarbeitungen auf Grundlage berechtigter Interessen musst Du Gründe aus Deiner besonderen Situation nennen.
Unterlassung
Werden Deine Daten rechtswidrig verarbeitet, etwa ein Foto veröffentlicht oder Deine Adresse weitergegeben, kann zusätzlich ein Unterlassungsanspruch bestehen, damit es nicht wieder passiert. Er stützt sich auf die DSGVO selbst oder auf das allgemeine Zivilrecht.
Wie Du vorgehst
- Schriftlich Löschung verlangen und eine Bestätigung anfordern.
- Frist: Die Antwort muss innerhalb eines Monats kommen.
- Bei Weigerung: Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde oder gerichtliche Durchsetzung.
Für Vereine und Veranstalter
Ein Löschkonzept spart Ärger: Wer festlegt, wann Mitglieder-, Teilnehmer- und Bewerberdaten gelöscht werden, kann Anfragen schnell beantworten.
Oktober 2026 · Allgemeine Information, keine Rechtsberatung im Einzelfall.
Tim als Anwalt · 🔒 Datenschutzrecht
Wer speichert, der haftet.
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Mein Weg
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Noch kein Anwalt. Aber auf dem besten Weg.
Wenn Prüfer und Kammer mitspielen, gründe ich eine Kanzlei für die Kultur- und Kreativwirtschaft. Soll ich Dir Bescheid sagen?